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Kurtz Ersa Magazin

 
 
 
MBW: Wachstums-Potenzial

Großes Potenzial für weiteres Wachstum

MBW Metallbearbeitung Wertheim GmbH feiert 20-jähriges Bestehen mit Technologietag und Festakt

MBW Metallbearbeitung Wertheim GmbH - 20 Jahre

Bei der MBW Metallbearbeitung Wertheim GmbH stand der 23. September komplett im Zeichen von „20 Jahre MBW“. An einem spätsommerlichen Freitagmorgen begrüßte MBW Geschäftsführer Matthias Sacher um 9:00 Uhr die ersten Gäste zum Technologietag, der mit einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm unterschiedlichste Facetten der Feinblechtechnologie beleuchtete – Themen waren effiziente Wertanalyse, digital vernetzte Fertigung, elektronischer Datenaustausch in der Prozesskette Blech und neue Möglichkeiten in der Lohnfertigung. Anschließend gab es geführte Besichtigungen durch die MBW Produktionshallen.

Kurtz Ersa-Chef Rainer Kurtz gratuliert MBW Geschäftsführer Matthias Sacher zum 20-jährigen Bestehen
Kurtz Ersa-Chef Rainer Kurtz gratuliert MBW Geschäftsführer Matthias Sacher zu 20 Jahre MBW

Zum Beginn des offiziellen Festaktes ab 13:00 Uhr stimmten Kurtz Ersa HAMMERCHOR und HAMMERGEBLÄSE musikalisch ein. MBW Chef Matthias Sacher begrüßte in der Produktionshalle unter anderem Landrat Reinhard Frank, Wertheims Oberbürgermeister Stefan Mikulicz, zahlreiche Kunden, das Kurtz Ersa-Management, den ehemaligen Gründungsgeschäftsführer Ewald Garrecht sowie die Belegschaft der MBW.

 

Zuversichtlicher Blick nach vorn

Neben einem Rückblick auf wichtige MBW Stationen betonte Matthias Sacher die aktuell guten Perspektiven durch den Zugewinn mehrerer neuer Kunden, darunter den mit zwei Millionen Euro größten Auftrag in der Firmengeschichte: „Wir haben 20 bewegte Jahre hinter uns. Und wir haben das Potenzial für weiteres Wachstum. Herzlichen Dank dafür ans gesamte MBW Team und euren Einsatz in den letzten Jahren!“ Nach dem Grußwort des stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands deutscher Laseranwender – Blechbearbeitung – e.V., Ullrich Fischer, sprach Rainer Kurtz als Vorsitzender der Geschäftsführung des Kurtz Ersa-Konzerns: „20 Jahre MBW ist für uns Anlass, stolz zurückzublicken – und zuversichtlich nach vorn zu schauen.“

Wertheim-Oberbürgermeister Stefan Mikulicz (li.) mit Rainer Kurtz (Mi.) und Landrat Reinhard Frank (re.)
Wertheim-Oberbürgermeister Stefan Mikulicz (li.) mit Rainer Kurtz (Mi.) und Landrat Reinhard Frank (re.)

Bildhaft beschrieb Rainer Kurtz die Entstehungsgeschichte der MBW, die als „zartes Baby“ aus der 1993 geschlossenen Ehe zwischen dem alten Schmied, Gießer und Metallbearbeiter Kurtz aus dem Spessart und der um einiges jüngeren Ersa hervorgegangen sei. Strategisches Ziel der Ersa Maschinen zur Massenfertigung von Elektronik war deutliches Wachstum mit deutlich ausgeweitetem Exportanteil – kein Platz mehr für die Ersa Vorfertigung. Mitarbeiter, Know-how und Maschinen aber wollte man halten, deshalb entstand die MBW Metallbearbeitung Wertheim GmbH. Nur wenige Monate nach Eintragung ins Handelsregister am 15.12.1996 nahm die Produktion von Blechkonstruktionen den Betrieb in unmittelbarer Nähe zur Ersa auf. Innerhalb von fünf Jahren wollte man einen Konzernlieferanteil kleiner 50% und einen Umsatz größer 5 Millionen DM erreichen. Schon nach zwei Jahren war klar: Die MBW wird es schaffen.

 

Mit 18 Mitarbeitern gestartet, entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich, schon 1999 reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus. Bedingt durch das Platzen der Dot.com-Blase zur Jahrtausendwende musste der Neubau bis 2004 warten. „Die Entscheidung für den Reinhardshof haben wir nie bereut – hier gab und gibt es genügend Erweiterungsmöglichkeiten, die wir bereits 2012 genutzt haben mit dem Bau der Pulverbeschichtungsanlage und der Erweiterung der Montagekapazität. Wir wollen hier am Standort mit MBW und einem attraktiven Kundenstamm weiter wachsen“, sagte Rainer Kurtz und verwies dabei auch auf die optimale verkehrstechnische Anbindung.

Mit attraktivem Kundenstamm weiter wachsen

Auf den Punkt – das Kurtz Ersa-Hammergebläse bringt Stimmung in die MBW Produktionshalle
Auf den Punkt – Kurtz Ersa-Hammergebläse bringt Stimmung in die MBW Produktionshalle

Auch wenn die Zugehörigkeit zum Konzern erschwerten Zugang zu Fördergeldern bedeute, profitiere die MBW von der Kurtz Ersa-Infrastruktur – eine entsprechende IT, Kapitalstruktur, Kommunikation, vielfältiges Fertigungs-Know-how oder auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der konzerneigenen Hammer Academy biete kaum ein Unternehmen dieser Größe. Ziel und größte künftige Herausforderung der MBW sei es, das Geschäft der Kunden voll integriert im In- und Ausland zu begleiten. In so manchem Projekt gelang es der MBW als Systempartner, die Zusammenarbeit mit Kurtz Ersa- Auslandsniederlassungen erfolgreich ins Spiel zu bringen. „Wir glauben an die Chancen des deutschen Maschinenbaus – und damit an eine positive Zukunft für die MBW. Die MBW steht in puncto Infrastruktur, Technologie, Industrial Engineering und blechtechnischem Know-how hervorragend da“, sagte Rainer Kurtz über die Jubilarin.

 

 

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