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Kurtz Ersa Magazin

 
 
 
Digitalisierung Ersa Produktion

Industrie 4.0 bei Ersa in der Produktion

Der Umzug in die neue Produktionshalle stellt nicht nur hinsichtlich Produktionsmöglichkeiten einen Meilenstein dar, sondern auch in Bezug auf die Digitalisierung der Fertigung. Kurz nach Start der neuen Fertigung wurde auch unser neues Worker Information System (WIS) live geschaltet. An den Taktarbeitsplätzen der Linie 2 zeigen jetzt große 55-Zoll-Touchmonitore den Mitarbeitern alle wichtigen kundenauftragsbezogenen Informationen an.

 

Durch die Verbindung unseres in 2018 eingeführten Feinplanungssystems mit dem übergeordneten ERP-System sind alle benötigten Informationen jederzeit aktuell. Die Informationen des Planungssystems geben der Taktlinie bekannt, welcher Auftrag sich an welchem Arbeitsplatz befindet – und sämtliche Daten wie Stücklisten, Arbeitspläne, Montage und Prüfanweisungen werden automatisch zur Verfügung gestellt. Die Mitarbeiter können sich alle Konstruktionsunterlagen und relevanten Dokumente zum aktuellen Auftrag anzeigen lassen. Sie werden hierbei von einer komfortablen Suchfunktion und einem intuitiv bedienbaren GUI (kurz für Graphical User Interface) unterstützt. Die Qualitätsprüfung erfolgt direkt in der Linie am jeweiligen Taktende, was zu einem herausragenden Qualitätsstandard unserer Produkte führt. Zusätzlich reduziert sich der Aufwand im Prüffeld und auch die Durchlaufzeit wird deutlich verkürzt.

Auf digital gepolt: die Ersa Produktion in der neuen Produktionshalle
Auf digital gepolt: die Ersa Produktion in der neuen Produktionshalle
Das Worker Information System (WIS) stellt alle benötigten Unterlagen zu einem aktuellen Auftrag bereit
Das Worker Information System (WIS) stellt alle benötigten Unterlagen zum aktuellen Auftrag bereit

Das WIS stellt den nächsten konsequenten Schritt auf unserem Weg zur Digitalisierung dar. Anfang 2019 wurden die ersten Tablets in der Endmontage Maschinen eingesetzt. Schwerpunkt war die Elektroinstallation unserer Lötmaschinen, wo bisher der Elektroplan in einem DIN A4-Ordner bereitgestellt wurde.

 

Heute arbeiten die Kollegen mit einem digitalen Schaltplan und können so schneller und effektiver die Verkabelung durchführen. Insbesondere der Änderungsaufwand der Unterlagen ist gesunken, die dadurch verbundene Erhöhung der Prozesssicherheit und die direkte Suchmöglichkeit haben zur schnellen Akzeptanz des Systems beigetragen. Nachdem die ersten zehn Geräte in der Endmontage eingesetzt wurden, haben die Kollegen aus dem Schaltschrankbau sofort nachgezogen. Die Geräte lassen sich sowohl am Werkzeugwagen als auch direkt im Schaltschrank mit einer Halterung anbringen, so dass auch die Ergonomie nicht zu kurz kommt. Inzwischen sind 30 Geräte im Einsatz, weitere Ausbaustufen sind in Planung. Das WIS wird künftig weiter ausgebaut – wir freuen uns auf neue Funktionen, über die wir dann auch gern berichten.

 
 

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