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Kurtz Ersa Magazin

 
 
 
IKU Innovationspreis

Radiofrequenz-Technologie gewinnt IKU 2022

Der Deutsche Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ist ein bedeutender Preis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Alle zwei Jahre wird er vergeben, Kurtz Ersa sichert sich bei der achten Verleihung den Preis in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“.

Mit dem Innovationspreis IKU zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Ideen aus, die im Bereich Klima- und Umweltschutz neue Wege aufzeigen und würdigt damit das Engagement von Wirtschaft und Forschung. In sieben Kategorien werden innovative Technologien, Techniken, Verfahren, Prozesse, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle für Klima- und Umweltschutz ausgezeichnet.

 

Am Wettbewerbsbeitrag Radiofrequenz-Technologie (RF) der Kurtz GmbH & Co. KG arbeiteten die Kurtz Entwickler fast vier Jahre. Die Technologie ermöglicht die Verarbeitung von Partikelschäumen durch elektromagnetische Wellen im Hochfrequenz-Bereich. Verglichen mit der konventionellen Dampf-Verarbeitung lassen sich mit RF je nach eingesetztem Material bis zu 70% CO2, 90% Energie und 100% Wasser einsparen.

 

Allen Grund zu feiern hatten Stellvertreter der Kurtz Belegschaft, die an Entwicklung, Vertrieb und Vermarktung der RF-Technologie beteiligt sind
Allen Grund zu feiern hatten Stellvertreter der Kurtz Belegschaft, die an Entwicklung, Vertrieb und Vermarktung der RF-Technologie beteiligt sind

Beim IKU 2022 ging Kurtz als Hersteller für Formteilautomaten mit dem Projekt „Ressourcenschonende Formteilherstellung aus Bio- und Recyclingmaterialien mittels Radiofrequenz“ an den Start. Neben den erwähnten Einsparungen bietet die RF-Technologie eine nachhaltige Lösung für den Kreislauf, da sie Recyclinganteile von bis zu 100% erreicht und erstmals auch die Verarbeitung biologischer Materialien wie Maisgrieß erlaubt – einem Nebenprodukt in der Nahrungsmittelherstellung, das üblicherweise entsorgt wird.

 

Die RF-Technologie von Kurtz eröffnet den Zugang zu vielen weiteren Märkten, potenzielle Anwendungsfelder sind vor allem verschiedenste Bauteilgruppen der E-Mobilitäts-Industrie. Neue Geschäftsfelder entstehen zudem durch die Verarbeitung hochtemperaturbeständiger Materialien mit einer Verschweißungstemperatur von bis zu 250 °C, etwa in der Luftfahrt oder im Automotive-Bereich.

Die Geschäftsführer Uwe Rothaug und Matthias Hofmann nahmen freudestrahlend einen der sieben heißbegehrten IKU 2022 entgegen
Die Geschäftsführer Uwe Rothaug und Matthias Hofmann nahmen freudestrahlend einen der sieben heißbegehrten IKU 2022 entgegen

Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

Um den diesjährigen IKU hatten sich 150 Unternehmen mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen beworben. Die hochrangig besetzte Jury traf ihre Entscheidungen auf Basis wissenschaftlicher Bewertungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Kriterien waren u.a. die Innovationsleistung, der Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, das Marktpotenzial der Innovation, Vorteile für Verbraucher und Unternehmen sowie mögliche Synergieeffekte. Im Januar 2022 wurden 21 Projekte für den IKU 2022 von der Jury nominiert, die sich als beste Innovationen zum Schutz von Klima und Umwelt von den übrigen Bewerbern abhoben. 25.000 Euro Preisgeld fließen an die Kurtz GmbH & Co. KG als Sieger der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“, das zur weiteren Unterstützung von Klima- und Umweltschutzaktivitäten und für weiterführende Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer Technologien verwendet wird. Kurtz Ersa ist stolz, als Preisträger neben Big Playern wie HeidelbergCement und Grundfos zu stehen.

Nahmen stellvertretend den IKU entgegen (v.l.): Uwe Rothaug (Geschäftsführer), Matthias Hofmann (Geschäftsführer), Projektleiterin Lisa Knoops und Ralph Knecht (CEO); re.: Oliver Krischer, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWK - Foto: Christian Kruppa
Nahmen den IKU entgegen (v.l.): Uwe Rothaug (Geschäftsführer), Matthias Hofmann (Geschäftsführer), Projektleiterin Lisa Knoops und Ralph Knecht (CEO); re.: Oliver Krischer, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWK - Foto: Christian Kruppa

Kurtz Geschäftsführer und Chairman Uwe Rothaug freut sich über die Auszeichnung: „Es war eine große Überraschung und große Ehre, diesen Preis zu empfangen. Es ist ein großartiges Gefühl, dass sich die jahrelange Arbeit unserer Mitarbeiter ausgezahlt hat. Ein noch viel größeres Geschenk ist das Wissen, dass wir mit unserer Entwicklung zum Klimaschutz beitragen und mithelfen, die Kreislaufwirtschaft in unserer Branche voranzutreiben.“ Kurtz Geschäftsführer und COO Matthias Hofmann ergänzt: „Wir freuen uns riesig, dass wir nach dem Bayerischen Energiepreis 2020 jetzt auch auf nationaler Ebene mit dem IKU 2022 für unsere RF-Technologie geehrt wurden und eine so hochkarätige Jury von unserem Projekt überzeugen konnten. Die Auszeichnung spornt uns an, neue ehrgeizige Ziele in der Entwicklung nachhaltiger Technologien zu setzen und bestehende Prozesse fortlaufend im Sinne der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln und zu optimieren.“

 
 

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