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Kurtz Ersa Magazin

 
 
 
ZERO EMISSION

Das Ziel heißt ZERO EMISSION!

Exklusiver Vortrag von Dr.-Ing. Albrecht Reuter im Rahmen der „Beyond Insight“-Tagung

Dr.-Ing. Albrecht Reuter, Geschäftsführer der Fichtner IT Consulting GmbH aus Stuttgart, bei seinem Vortrag „Zero Emission“ in Hasloch
Dr.-Ing. Albrecht Reuter, Geschäftsführer der Fichtner IT Consulting GmbH aus Stuttgart, bei seinem Vortrag „Zero Emission“ in Hasloch

Als Auftakt zur Ersa Veranstaltung „Insight Beyond“ nahm der Vortrag „100% – Zero Emission bis zur Mitte des Jahrhunderts“ eine besondere Position ein. Ging es dabei doch darum, Kunden und Geschäftspartner mitzunehmen auf das nächste technologische Level. Als Keynote-Speaker konnte Dr.-Ing. Albrecht Reuter gewonnen werden. Der Geschäftsführer der weltweit aktiven Fichtner IT Consulting GmbH zeigte mit seinem Blick „hinter die Steckdose“, wie „null Emission“ bis 2050 erreicht werden kann. Mittels Blitzvorlesung brachte Dr. Albrecht Reuter den Teilnehmern die Ressourcenökonomie nahe, schwenkte zur Politik und entwarf verschiedene Zukunftsszenarien hinsichtlich der aufzubauenden Energie-Infrastruktur und dachte die postulierte Energiewende konsequent zu Ende. Doch der Reihe nach: Von der fossil getriebenen Ressourcenwirtschaft auf Basis von Gas, Kohle und Öl, die allein in den letzten 20 Jahren erheblich zur Klimaerwärmung beigetragen habe, müsse ein Wechsel zu einem technologiebasierten Eco-System erfolgen. „Je mehr EE-Technologien verbaut werden, umso geringer die Kosten und umso besser die Effizienzen – bei Schonung verfügbarer Ressourcen“, sagte Dr.-Ing. Albrecht Reuter. Die Herausforderung dabei: Erneuerbare Energien (EE) sind dargebotsabhängig, die Stromproduktion ist also abhängig von Wetter und Nachfrage. Die Digitalisierung bringe diese zur Deckung.

Im Pariser Klimaabkommen von 2015 und mit dem Green Deal von 2021 wurde die weltweite Basis für Klimapolitik geschaffen, die eine Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 bis max. 2 °C bis 2050 festschreibt. Ein guter Ansatz, der aber nicht ausreiche – vielmehr müsse der Atmosphäre zusätzlich CO2 entzogen und somit negative Emissionen generiert werden. Eine gewaltige Anstrengung, die nur gemeinsam zu bewältigen und über die Partizipation aller im Rahmen politischer Prozesse zu leisten ist.

 

Grüne Industrie für Klimaneutralität

Eines der vorgestellten Zukunftsszenarien war die „Grüne Industrie“, bei dem Industrieschwergewichte von sich aus vorneweg gehen, um schnellstmöglich CO2-Neutralität zu erreichen. Ein Trend, der sich zunehmend in „grünen“ Kapitalmärkten abzeichnet und der es fossilgetriebenen Projekten immer schwerer macht. Wie auch immer die weitere Entwicklung aussehen wird, Nachhaltigkeit und Systemkompetenz werden zu Schlüsselfaktoren, die es intelligent per Digitalisierung zu vernetzen gilt. Und jede einzelne Person, jedes einzelne Unternehmen und komplette Staaten leisten ihren Beitrag dazu. Es gibt viel zu tun – gehen wir´s an!

Fichtner IT Consulting Gmbh in Zahlen:

  • gegründet 1922
  • Projekterfahrung in über 170 Ländern
  • 225 Mio. Euro Gesamtleistung (2020)
  • 1.500 Mitarbeiter weltweit, davon über 500 im Stammhaus in Stuttgart
 
 
 

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